Wie Thyssenkrupp Rasselstein die Verpackungsindustrie nachhaltiger macht

Thyssenkrupp Rasselstein setzt mit seinem Blooemint Stahl Maßstäbe zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks in der Verpackungsindustrie. In Partnerschaft mit Henkel und Pirlo zeigt das Unternehmen, wie nachhaltige Lösungen in der Praxis funktionieren können.

Die Zusammenarbeit zwischen Thyssenkrupp Rasselstein, dem Hersteller von Weißblech, Henkel und dem Metallverpackungshersteller Pirlo führt zu einer signifikanten Verringerung der CO₂-Emissionen. Ihre gemeinsame Entwicklung verwendet den CO₂-reduzierten Bluemint Stahl, der speziell für die Produktion von Weißblechdosen eingesetzt wird, etwa für Henkel-Klebstoffe unter der Marke Tangit. Diese Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung für nachhaltige Verpackungslösungen.

Bluemint Stahl reduziert die CO₂-Emissionen bereits in der Herstellung, indem ein aufbereiteter Stahlschrott im Hochofen eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen, CO₂-intensiven Rohstoffen darstellt. Dies ermöglicht eine wesentliche Verringerung des CO₂-Fußabdrucks in der Stahlproduktion. Zudem sind die spezifischen Emissionen dieses Verpackungsstahls extern verifiziert und vom DNV zertifiziert, was die Glaubwürdigkeit der Maßnahme untermauert.

Weißblechverpackungen haben zudem von Natur aus eine hohe Recyclingfähigkeit. In Europa liegt die Recyclingquote für Weißblechverpackungen bei 82 Prozent, während Deutschland mit 94,3 Prozent führt. Diese Zahlen illustrieren die Kreislauffähigkeit und Nachhaltigkeit von Verpackungsstahl, der nahezu verlustfrei recycelbar ist. Somit trägt die Branche nicht nur zur Abfallvermeidung bei, sondern schont auch die natürlichen Ressourcen.

Thyssenkrupp Rasselstein strebt an, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit diesen Initiativen und Technologien gibt das Unternehmen der Verpackungsindustrie einen wichtigen Impuls in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft.

Zusammenfassung der nachhaltigen Verpackungslösungen von Thyssenkrupp Rasselstein

  • Thyssenkrupp Rasselstein kooperiert mit Henkel und Pirlo zur CO₂-Reduzierung in der Verpackungsindustrie.
  • Bluemint Stahl ermöglicht eine signifikante Senkung der Emissionen durch den Einsatz von aufbereitetem Schrott.
  • Weißblechverpackungen zeichnen sich durch hohe Recyclingquoten aus und unterstützen die Kreislaufwirtschaft.

Was Operations-Profis wissen sollten

Die Implementierung nachhaltiger Materialien wie Bluemint Stahl hat direkte Relevanz für das Operations-Management im Bereich Verpackung. Unternehmen wenden zunehmend umweltfreundliche Lösungen an, um den Anforderungen der Verbraucher und der gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden. Operations-Profis sollten folgende Maßnahmen in Betracht ziehen:

  • Investieren in nachhaltige Materialien und Technologien zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks.
  • Kooperationen mit Partnern prüfen, die Expertise in der Entwicklung innovativer, nachhaltiger Produkte bieten.
  • Den Fokus auf effizientes Recycling und geschlossene Stoffkreisläufe legen, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Diese Schritte sind entscheidend für ein erfolgreiches Management der täglichen Abläufe und tragen zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei. Durch die Integration nachhaltiger Praktiken wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch das Markenimage gestärkt und neue Marktchancen eröffnet.

Robert Reseneder – Interim Manager und Mentor
Tel. +49 175 265 6522

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag Henkel setzt auf CO₂-reduzierte Verpackung mit Bluemint Stahl
Quelle: packaging journal

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