Wie die interpack 2026 die Zukunft der Verpackungsindustrie beeinflusst

Drei Wochen vor dem Start der interpack 2026 fanden sich führende Köpfe der Verpackungsbranche in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf zusammen, um zentrale Herausforderungen und Chancen der Industrie zu besprechen. Der Dialog, moderiert von den packaging-journal-Chefredakteuren Jan Malte Andresen und Matthias Laux, gab wertvolle Einblicke in die Gedankenwelt der Experten und machte deutlich, welche Themen die Branche hinsichtlich der bevorstehenden Messe bewegen.

In der Diskussionsrunde waren unter anderem Thomas Dohse, Director interpack bei der Messe Düsseldorf, Markus Rustler, CEO von Theegarten-Pactec sowie Präsident der interpack 2026, und Richard Clemens, Geschäftsführer der VDMA-Fachverbände Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, vertreten. Die Bedeutung der interpack als zentraler Treffpunkt für Innovations- und Technologietransfer in der Verpackungsindustrie kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Besonders hervorzuheben sind die aktuellen Herausforderungen, mit denen die exportstarke Industrie konfrontiert ist. Zölle, geopolitische Unsicherheiten und Transformationsdruck stehen im Fokus der Gespräche. Es wird deutlich, dass die Branche nicht nur anpassungsfähig sein muss, sondern auch zukunftsorientierte Lösungen in Betracht ziehen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein weiteres zentrales Thema war die Verpackungsgesetzgebung, insbesondere die neue Verpackungsverordnung (PPWR). Die Experten diskutierten die praktischen Auswirkungen dieser Regelungen auf die Unternehmen und betonten die Notwendigkeit, diese ernst zu nehmen, um Compliance und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Zusätzlich wurde die Rolle von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) neu bewertet. Abseits von Hype und Marketingversprechen stellt sich die Frage, wie diese Technologien konkret in der Praxis eingesetzt werden können, um Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen zu erzielen. Die Meinungen der Experten zeigten sich diesbezüglich vielfältig, was eine spannende Diskussion versprach.

Die Vorfreude auf die interpack 2026 ist groß. Rund 2.800 Aussteller aus aller Welt werden anwesend sein, um ihre neuesten Innovationen und Technologien zu präsentieren. Die Messe wird nicht nur eine Plattform für den Austausch und das Networking bieten, sondern auch die Gelegenheit zur Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten und Partnerschaften im internationalen Kontext. Die angesprochenen Themen sind dabei wesentliche Treiber für die zukünftige Entwicklung der Branche.

Zusammenfassung der zentralen Themen der interpack 2026

  • Diskussion über geopolitische Unsicherheiten und deren Einfluss auf die Verpackungsindustrie.
  • Praktische Implikationen der neuen Verpackungsverordnung (PPWR) für Unternehmen.
  • Potenziale und Herausforderungen von Automatisierung und KI in der Verpackungsbranche.

Was Operations-Profis wissen sollten

Die interpack 2026 thematisiert wesentliche Herausforderungen, die für Operations-Manager in der Verpackungsindustrie entscheidend sind. Die geopolitischen Unsicherheiten und spezifische Zölle setzen Unternehmen unter Druck, ihre Lieferketten anzupassen. Ein Verständnis der neuen Verpackungsverordnung ist essentiell, um rechtliche Probleme zu vermeiden und nachhaltige Praktiken zu implementieren.

Operations-Profis müssen aktiv Lösungen für die Implementierung von Automatisierung und KI suchen, um sowohl Effizienz als auch Qualität zu verbessern. Letztlich sind die Entwicklungen, die während der Messe präsentiert werden, potenzielle Schlüsselfaktoren für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in einer dynamischen Branche.

Robert Reseneder – Interim Manager und Mentor
Tel. +49 175 265 6522

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag interpack TV LIVE preview | Was die Branche wirklich bewegt – der große Countdown-Talk
Quelle: packaging journal

Nach oben scrollen