Warum CPG-Hersteller in der DACH-Region 25% ihrer Produktionswerte verlieren könnten
Die Verpackungsindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht vor erheblichen Herausforderungen, die durch ineffiziente Betriebsabläufe und Ausfallzeiten verstärkt werden. Laut einer Umfrage von Schneider Electric unter 1.400 Führungskräften weltweit verlieren Hersteller in dieser Region 12% ihres Produktionswerts, und dieser Wert könnte in den nächsten fünf Jahren auf alarmierende 25% ansteigen. Die Diskussion zwischen Neil Smith, Präsident des CPG-Segments bei Schneider Electric, und Jochen Weiland, VP Motion Control, zeigt auf, wie KI-gestützte Automatisierungslösungen diese Herausforderungen adressieren können.
Die Zahlen sind deutlich: In einer zunehmend wettbewerbsintensiven Landschaft sind Unternehmen gefordert, ihre Effizienz zu steigern und operative Ineffizienzen zu eliminieren. Die Experten warnen jedoch vor einer Kluft zwischen den hochgesteckten Zielen für den Einsatz von KI und der tatsächlich implementierten Lösung. Hauptursachen für diese Diskrepanz sind fehlende kontextualisierte Daten, veraltete Systeme und ein Mangel an Fachwissen. Unternehmen müssen daher nicht nur ihre Strategien überdenken, sondern auch die strukturellen Grundlagen schaffen, um KI erfolgreich einzusetzen.
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Produktivität und Effizienz erheblich zu steigern, wenn sie richtig implementiert wird. Die Förderung offener, softwaredefinierter Automatisierungssysteme, die in der Lage sind, bestehende Anlagen mit neuen Technologien zu integrieren, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nur durch den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur können Hersteller der DACH-Region die anstehenden Herausforderungen meistern und zukünftige Verluste vermeiden. Die Umstellung erfordert nicht nur technologische Investitionen, sondern auch Schulungen und Weiterbildung der Mitarbeiter, um das volle Potenzial der neuen Systeme auszuschöpfen.
Zusammenfassung der Herausforderungen und Lösungen für CPG-Hersteller
- 12% Verlust an Produktionswerten durch Ineffizienzen, mit einer Prognose von 25% in fünf Jahren.
- Hauptbarrieren für KI-Implementierung sind mangelnde Daten, alte Systeme und Qualifikationslücken.
- Erfolgreiche KI-Integration erfordert eine solide Infrastruktur und integrierte Automatisierungssysteme.
Was Operations-Profis wissen sollten
Die Relevanz dieses Themas kann für Operations-Manager nicht hoch genug eingeschätzt werden. Um die beschriebenen Verluste zu minimieren, ist eine proaktive Analyse der bestehenden Betriebsabläufe unerlässlich. Investitionen in moderne Technologien sowie die Schulung der Mitarbeiter sind notwendig, um einen effizienten Übergang zu gewährleisten.
Operations-Profis sollten klare Strategien entwickeln, um die vorhandenen Daten zu konsolidieren und in verwertbare Informationen umzuwandeln, die dann die Automatisierungsziele unterstützen. Eine kritische Überprüfung der vorhandenen Systemlandschaft und die Planung zur Integration neuer Lösungen ist ebenso wichtig. Das Tagesgeschäft wird durch die Implementierung smarter Technologien schließlich nicht nur optimiert, sondern kann auch als Wettbewerbsvorteil im Markt dienen.
Robert Reseneder – Interim Manager und Mentor
Tel. +49 175 265 6522
Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag 12% Produktionsverluste durch fehlende AI-Integration: Neil Smith, Schneider Electric
Quelle: packaging journal