Wie die interpack 2026 die Zukunft von Verpackungen gestalten wird

Die interpack 2026 in Düsseldorf stellt innovative Materialien ins Rampenlicht und zeigt Wege zu nachhaltigen Verpackungslösungen auf. Vom 7. bis 13. Mai werden mehr als 1.000 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen in den Bereichen Verpackungslösungen, Packstoffe und Packmittel präsentieren und damit einen umfassenden Überblick über die aktuellen Trends und Technologien in der Verpackungsbranche geben. Im Mittelpunkt stehen neue Materialtechnologien, die die Haltbarkeit, den Produktschutz und die Rezyklierbarkeit verbessern sollen. Thomas Dohse, Director der interpack, hebt hervor, dass das Angebot an Materialien und deren Anwendungen auf dieser Messe weltweit einzigartig sei.

Kunststoff bleibt mit einem Anteil von 65 Prozent der dominierende Werkstoff im globalen Markt für Konsumgüterverpackungen. So werden innovative Lösungen wie bio-basierte Folien, Monomaterial-PP-Varianten und materialreduzierte Verpackungen vorgestellt. Ambra Stocco von Taghleef Industries hebt hervor, dass diese Ansätze der Rezyklierbarkeit und dem reduzierten Materialeinsatz einen hohen Stellenwert einräumen.

Darüber hinaus präsentiert das Segment der industriellen Kunststofflösungen Logistikverpackungen, die auf intelligente Verpackungskonzepte setzen. Unternehmen wie Schütz orientieren sich hierbei an der Verknüpfung von wirtschaftlicher Effizienz und ökologischer Nachhaltigkeit, um den globalen Kunden innovative und ressourceneffiziente Lösungen anzubieten.

Neben Kunststoffverteilen auch Papier und Karton nicht zu vernachlässigende Anteile im Verpackungsmarkt. Mit einem Marktanteil von rund 16 Prozent wird hier weiteres Wachstum prognostiziert. Hersteller präsentieren auf der interpack Lösungen für Karton, Wellpappe und Verpackungsdruck in der Halle 8a. Auch Metallverpackungen, die aktuell 12 Prozent des Marktes ausmachen, werden verstärkt nachgefragt, insbesondere im Bereich der Tiernahrung. Nachhaltigkeitsanforderungen wirken als wesentlicher Treiber.

Glasverpackungen weisen aktuell einen Marktanteil von acht Prozent auf, sollen jedoch ebenfalls an Bedeutung gewinnen. Die Messe thematisiert auch alternative und bio-basierte Materialien, die innovative Verpackungslösungen ergänzen.

Zusammenfassung der interpack 2026 zu Materialien

  • Ein umfassendes Angebot an innovativen Materialien führt zu besseren Rezyklierbarkeit und Produktschutz.
  • Kunststoff bleibt der Hauptwerkstoff mit Fokus auf nachhaltigen Lösungen und intelligenten Verpackungskonzepten.
  • Wachstumssegmente sind Papier, Metall und Glas, unterstützt durch Nachhaltigkeitsanforderungen und Markttrends.

Was Operations-Profis wissen sollten

Das Thema innovative Materialien auf der interpack 2026 ist von hoher Relevanz für Operations-Manager, da die kontinuierliche Entwicklung neuer Verpackungstechnologien direkte Auswirkungen auf die Produktverpackungsstrategien hat. Operations-Profis sollten sich mit neuesten Trends und Lösungen vertraut machen, um geeignete Maßnahmen für die Implementierung innovativer Materialien in ihren Prozessen zu ergreifen.

Zu den Maßnahmen gehört die Evaluierung der neuen Materialien hinsichtlich ihrer Haltbarkeit, ökologischen Vorteile und Kosten-effektivität. Dies ermöglicht die Anpassung der Produktionsabläufe an die Marktentwicklungen und Kundenbedürfnisse. Die Berücksichtigung von Rezyklierungsfaktoren wird zudem dabei helfen, die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu fördern.

Folglich hat die Entwicklung hin zu nachhaltigeren Verpackungen nicht nur Auswirkungen auf die Produktgestaltung, sondern auch auf die Effizienz der logistischen Abläufe. Operations-Manager sollten sicherstellen, dass ihre Entscheidungsprozesse agil genug sind, um auf Veränderungen im Marktumfeld schnell reagieren zu können.

Robert Reseneder – Interim Manager und Mentor
Tel. +49 175 265 6522

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag interpack 2026 rückt Verpackungsmaterialien in den Fokus
Quelle: packaging journal

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